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IX
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Jul 2, 2026 3:59:55 PM EDT
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IX Specific Mentions
As of Jul 5, 2026 7:06:27 AM EDT (1 min. ago)
Includes all comments and posts. Mentions per user per ticker capped at one per hour.
19 hr ago • u/hichurch • r/Finanzen • abschaffung_dienstwagenprivileg_zu_kontrovers • C
\>geh mal davon aus, dass es sich um eine Gehaltsumwandlung handelt und der AN das ansonsten on top bekäme; ich glaube, dass hier der Fehler ist. Niemand bekommt den Dienstwagen „geschenkt“.
Klar, keine bekommt ihn geschenkt, meine Rechnung war mit 950 Euro/Monat Gehaltserhöhung.
\>Gehe mal von 10 TEUR Gehalts-Umwandlung pro Jahr aus. Dann bekommst Du ein Leasing und Nebenkostenvorteil von ca. 840€/Monat (statt Bruttolohn). Dafür versteuerst Du bei 95 TEUR Listenpreis und 30 km Entfernung am Ende aber 1805€ / Monat (= 95.000 x (1% + 0,03%/km x 30km), d.h. 21.660 EUR Erhöhung zu versteuerndes Einkommen pro Jahr. Bei einem Grenzsteuersatz von 42% bedeutet dies Mehrsteuern von 9.097,20€ pro Jahr.
Ich war eher bei 11.500, aber egal, rechnen wir 950 pro Monat. Vorher hattest Du allerdings geschrieben, 70 K wäre der Standard, egal.
\>Die Entfernungspauschale solltest Du für den Vergleich außen vor lassen, da Du diese immer in beiden Varianten bekommst.
Ob ich das machen würde, weiss ich nicht. Denn die Alternative ist ja auch kein Auto.
\>Dagegen rechnen würde ich das Privatleasing. Da zahlst Du meinetwegen auch 840€/Monat (finde über Vergleichsportale immer günstigere als geschäftlich angeboten, auch wenn Betriebskonditionen an sich besser). Kostet dich also 10.080€ / Jahr. Dafür hast Du aber 10.000€ mehr brutto, also 5.800€ mehr netto (Grenzsteuersatz wieder 42%).
Tatsächlich habe ich den BMW IX geleast, Rate ist also 1016 Euro pro Monat. Wir sind also bei 12.000 Euro. Ich kann ja mit realen Werten rechnen, das Auto steht hier. Das mit dem Grenzsteuersatz würde ich natürlich auch anzweifeln, da 90% verheiratet sind, aber wir können das auch so lassen.
\>Daher kostet dich das Privatauto im Vergleich also 10.080€ gegenüber „Dienstwagenprivileg“ von 5.800€ entgangenem Mehrlohn netto plus Mehrsteuern von 9.097,20€, d.h. insgesamt 14.897,20€ Jahr.
Das Privatauto kostet mich im Leasing also 12.000. Über Dienstwagenprivileg 14.900.
\>=> Ergebnis: Dienstwagen kommt teurer, wenn hoher Grenzsteuersatz, normaler Arbeitsweg und Benziner.
Tatsächlich nicht. Denn Du vergisst die Nebenkosten, Steuer, Versicherung, Benzin, Wartung. Allein um den Weg zur Arbeit zurückzulegen, benötigt das Auto: 30 km x 2 x 220 Arbeitstage = 13.200 km. Bei einem Verbrauch von 10l/100km sind das 1320 Liter, oder geschätzt 2640 Euro Benzinkosten ( falls kein Super ). Und jetzt ist das Auto noch keinen einzigen Kilometer ausser dem Weg zur Arbeit gefahren worden. Nehmen wir noch Vollkasko 2.500 Euro im Jahr dazu, 400 Euro Steuer, ist ja ein teurer Verbrenner, Wartung und Winterreifen, haben wir weitere 4000 Euro. Das Privatauto kostet mich also 12.000 plus 4000 plus 2640 plus weitere Benzinkosten, also mindestens 19-20.000 Euro im Jahr.
Ergebnis: Privatautolösung ist 4000-5000 Euro im Jahr billiger.
Dein Fehler: Du berücksichtigst nur die Leasingkosten.
Kannst Du nicht einfach zugeben dass Du falsch liegst?
sentiment -0.95
1 day ago • u/hichurch • r/Finanzen • abschaffung_dienstwagenprivileg_zu_kontrovers • C
Da bist Du ja genau der richtige Ansprechpartner! ( und das ist nicht böse gemeint ).
Privileg ist es, weil einige es bekommen, die meisten aber nicht.
Und bzgl. Vorteil: Ich habe einen Mitarbeiter über der Beitragsbemessungsgrenze. Der hätte eine Gehaltserhöhung von 800 Euro bekommen. Dafür hätte er so - niedrig geraten - 30% Steuern bezahlt, also 240 Euro. Netto hätte er also 560 Euro mehr bekommen. Jetzt hat er einen BMW IX, Listenpreis 95.000 Euro, macht also 237,50 Euro Nutzungsentgelt im Monat, macht also ca 70 Euro Steuern. Er hat also insgesamt 630 Euro weniger netto mit Firmenwagen als mit der Gehaltserhöhung.
Im Firmenwagen ist alles enthalten, Leasingrate, Charging, Versicherung, Wartung etc. Ich schätze die Kosten - im Kopf, könnte auch nachsehen aber ungefähr passts ja - auf ca 1.300-1.500 Euro im Monat. Das ist es was das Auto kostet, er „zahlt“ dafür eben „nur“ 630 Euro. Und das ist ein Privileg das andere nicht haben.
Was sehe ich hier falsch?
sentiment -0.84
19 hr ago • u/hichurch • r/Finanzen • abschaffung_dienstwagenprivileg_zu_kontrovers • C
\>geh mal davon aus, dass es sich um eine Gehaltsumwandlung handelt und der AN das ansonsten on top bekäme; ich glaube, dass hier der Fehler ist. Niemand bekommt den Dienstwagen „geschenkt“.
Klar, keine bekommt ihn geschenkt, meine Rechnung war mit 950 Euro/Monat Gehaltserhöhung.
\>Gehe mal von 10 TEUR Gehalts-Umwandlung pro Jahr aus. Dann bekommst Du ein Leasing und Nebenkostenvorteil von ca. 840€/Monat (statt Bruttolohn). Dafür versteuerst Du bei 95 TEUR Listenpreis und 30 km Entfernung am Ende aber 1805€ / Monat (= 95.000 x (1% + 0,03%/km x 30km), d.h. 21.660 EUR Erhöhung zu versteuerndes Einkommen pro Jahr. Bei einem Grenzsteuersatz von 42% bedeutet dies Mehrsteuern von 9.097,20€ pro Jahr.
Ich war eher bei 11.500, aber egal, rechnen wir 950 pro Monat. Vorher hattest Du allerdings geschrieben, 70 K wäre der Standard, egal.
\>Die Entfernungspauschale solltest Du für den Vergleich außen vor lassen, da Du diese immer in beiden Varianten bekommst.
Ob ich das machen würde, weiss ich nicht. Denn die Alternative ist ja auch kein Auto.
\>Dagegen rechnen würde ich das Privatleasing. Da zahlst Du meinetwegen auch 840€/Monat (finde über Vergleichsportale immer günstigere als geschäftlich angeboten, auch wenn Betriebskonditionen an sich besser). Kostet dich also 10.080€ / Jahr. Dafür hast Du aber 10.000€ mehr brutto, also 5.800€ mehr netto (Grenzsteuersatz wieder 42%).
Tatsächlich habe ich den BMW IX geleast, Rate ist also 1016 Euro pro Monat. Wir sind also bei 12.000 Euro. Ich kann ja mit realen Werten rechnen, das Auto steht hier. Das mit dem Grenzsteuersatz würde ich natürlich auch anzweifeln, da 90% verheiratet sind, aber wir können das auch so lassen.
\>Daher kostet dich das Privatauto im Vergleich also 10.080€ gegenüber „Dienstwagenprivileg“ von 5.800€ entgangenem Mehrlohn netto plus Mehrsteuern von 9.097,20€, d.h. insgesamt 14.897,20€ Jahr.
Das Privatauto kostet mich im Leasing also 12.000. Über Dienstwagenprivileg 14.900.
\>=> Ergebnis: Dienstwagen kommt teurer, wenn hoher Grenzsteuersatz, normaler Arbeitsweg und Benziner.
Tatsächlich nicht. Denn Du vergisst die Nebenkosten, Steuer, Versicherung, Benzin, Wartung. Allein um den Weg zur Arbeit zurückzulegen, benötigt das Auto: 30 km x 2 x 220 Arbeitstage = 13.200 km. Bei einem Verbrauch von 10l/100km sind das 1320 Liter, oder geschätzt 2640 Euro Benzinkosten ( falls kein Super ). Und jetzt ist das Auto noch keinen einzigen Kilometer ausser dem Weg zur Arbeit gefahren worden. Nehmen wir noch Vollkasko 2.500 Euro im Jahr dazu, 400 Euro Steuer, ist ja ein teurer Verbrenner, Wartung und Winterreifen, haben wir weitere 4000 Euro. Das Privatauto kostet mich also 12.000 plus 4000 plus 2640 plus weitere Benzinkosten, also mindestens 19-20.000 Euro im Jahr.
Ergebnis: Privatautolösung ist 4000-5000 Euro im Jahr billiger.
Dein Fehler: Du berücksichtigst nur die Leasingkosten.
Kannst Du nicht einfach zugeben dass Du falsch liegst?
sentiment -0.95
1 day ago • u/hichurch • r/Finanzen • abschaffung_dienstwagenprivileg_zu_kontrovers • C
Da bist Du ja genau der richtige Ansprechpartner! ( und das ist nicht böse gemeint ).
Privileg ist es, weil einige es bekommen, die meisten aber nicht.
Und bzgl. Vorteil: Ich habe einen Mitarbeiter über der Beitragsbemessungsgrenze. Der hätte eine Gehaltserhöhung von 800 Euro bekommen. Dafür hätte er so - niedrig geraten - 30% Steuern bezahlt, also 240 Euro. Netto hätte er also 560 Euro mehr bekommen. Jetzt hat er einen BMW IX, Listenpreis 95.000 Euro, macht also 237,50 Euro Nutzungsentgelt im Monat, macht also ca 70 Euro Steuern. Er hat also insgesamt 630 Euro weniger netto mit Firmenwagen als mit der Gehaltserhöhung.
Im Firmenwagen ist alles enthalten, Leasingrate, Charging, Versicherung, Wartung etc. Ich schätze die Kosten - im Kopf, könnte auch nachsehen aber ungefähr passts ja - auf ca 1.300-1.500 Euro im Monat. Das ist es was das Auto kostet, er „zahlt“ dafür eben „nur“ 630 Euro. Und das ist ein Privileg das andere nicht haben.
Was sehe ich hier falsch?
sentiment -0.84
2 days ago • u/hichurch • r/Finanzen • abschaffung_dienstwagenprivileg_zu_kontrovers • C
Ich denke die Argumentation geht so:
Mitarbeiter fahren auf Kosten ihrer Firmen teure Autos, beispielsweise einen BMW IX für 95.000 ( inkl. Umsatzsteuer, die müssen wir niht berücksichtigen, weil sie zwar abziehbar ist, im Gegenzug aber 1% des Listenpreises der Umsatzsteuer unterliegt ). Dafür verzichtet der Mitarbeiter auf 1000 Euro Gehalt ( bzw. eine Gehaltserhöhung um 1000 Euro im Monat). 1000 Euro Gehalt entsprächen 400 Euro Steuern die jetzt nicht bezahlt werden, also der Staat weniger Einnahmen hat. Gleichzeitig muss der Mitarbeiter 950 \* 0,25 pro Monat versteuern ( Weg zur Arbeit vernachlässigt ), sprich Extrasteuern knapp 100 Euro. Den Staat kostet der Dienstwagen also 300 Euro Steuern im Monat.
Das Geld für den Dienstwagen geht überwiegend an die deutsche Autoindustrie, weil diese teure Autos herstellt. Die Nachfrage nach diesen Autos erhöht sich, durch Leasingstandards werden die Autos auch öfter ausgetauscht ( alle drei Jahre ). Diese erhöhte Nachfrage nach hochpreisigen Autos ist die Subvention.
sentiment -0.98


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